Kapitel 1: http://breakablesoul.blogspot.de/2015/09/kapitel-1.html
Lange hielt sie diesen Kampf nicht durch. Sie bekam täglich höllische Bauchschmerzen. Solche Bauchschmerzen, dass sie nur noch weinen musste und sich kaum bewegen konnte. So wurden die Tage, an dem sie die Schule besuchte, von Tag zu Tag weniger, bis es irgendwann ganz vermieden wurde, die Schule zu besuchen. Natürlich war ihre Mutter alles andere als einverstanden damit. So weckte sie Cat morgen für morgen, um sie in die Schule zu schicken. Aber natürlich ging sie nicht zur Schule, sie hatte ja schließlich Bauchschmerzen. Mit jedem Tag, wo sie nicht zur Schule ging, wurden sie und ihre Mutter, jeder für sich, trauriger. Ihre Mutter, Marie, war natürlich Tag für Tag mehr am Ende, mit ihrem Latein. So wurde Cat von Arzt zu Arzt geschleppt, um die Ursache für diese unerträglichen Bauchschmerzen zu finden, welche mittlerweile nicht nur noch Schmerzen waren, sondern richtige Krämpfe, sodass Übergeben mittlerweile zum Alltag gehörte. Von Ultraschall, Röntgen, sämlichen inneren und äußeren Untersuchungen bis hin zu Krankenhausaufenthalten, mit CT und Magenspiegelung hatte sie alles durch. Auch die Ärzte verzweifelten und ihr Hausarzt hatte sie vermutlich mittlerweile in der Akte rot umkreist, mit Hinweisen wie „unheilbar“ oder „Stammgast“. Mit jedem Tag verzog Cat sich mehr in „ihre Welt“. Das Internet, um genauer zu sein, ein Online-Spiel. Dort waren alle nett zu ihr. Sie fand so schnell neue Bekannte und Freunde, mit denen sie sich täglich per Teamspeak oder Skype unterhielt. Sie schlief tagsüber und war nachts wach. Wach, nur um zu spielen. Sie hat kaum noch gegessen, wodurch sie viel Gewicht verlor und hat einmal ca. drei Tage nichts getrunken, weil sie alles direkt wieder erbrechen musste. Für die Ärzte war das ein Rätsel, wieso Cat daran nicht hyperventiliert, oder gar gestorben ist. Aber gut, zum im Bett liegen und spielen braucht man wohl nicht so viel Wasser. Und Nahrung schon gar nicht. Mit der Zeit war ihre Angst nicht nur Angst, sondern richtige Panik. Und das nicht mehr nur vor Schule, sondern auch vor dem draußen sein und vor Menschen. Das war natürlich nicht unbedingt eine große Hilfe, die dabei unterstützt, wieder ins alltägliche Leben zu kommen. Bis zu diesem Zeitpunkt haben nicht nur viele Ärzte an Cat rumgedoktert, sondern natürlich auch viele Psychologen das Gespräch gesucht. Aber nie hat sie etwas erzählt, aber nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie es einfach so sehr verdrängt hat, dass sie es selbst nicht mal wusste. So kam irgendwann der Knackpunkt, wo endlich alles ganz klar wurde. Dann ging es ab zum Psychologen, um regelmäßige Sitzungen zu haben. Zeitgleich lernte sie im Internet über ihr Spiel einen Jungen kennen. Ein Junge, der sie anfangs weniger leiden konnte. Mädchen sind entweder super beliebt bei einem Jungen im Spiel, oder verhasst, weil sie alles geschenkt kriegen, weil sie halt Mädchen sind. Der Junge gehörte zur Fraktion „Ich hasse dich, weil du alles bekommst“. Zumindest war das so, bis zu diesem einen Moment. Er war nämlich nicht nur irgendein Junge. Er war DER Junge …
Lange hielt sie diesen Kampf nicht durch. Sie bekam täglich höllische Bauchschmerzen. Solche Bauchschmerzen, dass sie nur noch weinen musste und sich kaum bewegen konnte. So wurden die Tage, an dem sie die Schule besuchte, von Tag zu Tag weniger, bis es irgendwann ganz vermieden wurde, die Schule zu besuchen. Natürlich war ihre Mutter alles andere als einverstanden damit. So weckte sie Cat morgen für morgen, um sie in die Schule zu schicken. Aber natürlich ging sie nicht zur Schule, sie hatte ja schließlich Bauchschmerzen. Mit jedem Tag, wo sie nicht zur Schule ging, wurden sie und ihre Mutter, jeder für sich, trauriger. Ihre Mutter, Marie, war natürlich Tag für Tag mehr am Ende, mit ihrem Latein. So wurde Cat von Arzt zu Arzt geschleppt, um die Ursache für diese unerträglichen Bauchschmerzen zu finden, welche mittlerweile nicht nur noch Schmerzen waren, sondern richtige Krämpfe, sodass Übergeben mittlerweile zum Alltag gehörte. Von Ultraschall, Röntgen, sämlichen inneren und äußeren Untersuchungen bis hin zu Krankenhausaufenthalten, mit CT und Magenspiegelung hatte sie alles durch. Auch die Ärzte verzweifelten und ihr Hausarzt hatte sie vermutlich mittlerweile in der Akte rot umkreist, mit Hinweisen wie „unheilbar“ oder „Stammgast“. Mit jedem Tag verzog Cat sich mehr in „ihre Welt“. Das Internet, um genauer zu sein, ein Online-Spiel. Dort waren alle nett zu ihr. Sie fand so schnell neue Bekannte und Freunde, mit denen sie sich täglich per Teamspeak oder Skype unterhielt. Sie schlief tagsüber und war nachts wach. Wach, nur um zu spielen. Sie hat kaum noch gegessen, wodurch sie viel Gewicht verlor und hat einmal ca. drei Tage nichts getrunken, weil sie alles direkt wieder erbrechen musste. Für die Ärzte war das ein Rätsel, wieso Cat daran nicht hyperventiliert, oder gar gestorben ist. Aber gut, zum im Bett liegen und spielen braucht man wohl nicht so viel Wasser. Und Nahrung schon gar nicht. Mit der Zeit war ihre Angst nicht nur Angst, sondern richtige Panik. Und das nicht mehr nur vor Schule, sondern auch vor dem draußen sein und vor Menschen. Das war natürlich nicht unbedingt eine große Hilfe, die dabei unterstützt, wieder ins alltägliche Leben zu kommen. Bis zu diesem Zeitpunkt haben nicht nur viele Ärzte an Cat rumgedoktert, sondern natürlich auch viele Psychologen das Gespräch gesucht. Aber nie hat sie etwas erzählt, aber nicht, weil sie nicht wollte, sondern weil sie es einfach so sehr verdrängt hat, dass sie es selbst nicht mal wusste. So kam irgendwann der Knackpunkt, wo endlich alles ganz klar wurde. Dann ging es ab zum Psychologen, um regelmäßige Sitzungen zu haben. Zeitgleich lernte sie im Internet über ihr Spiel einen Jungen kennen. Ein Junge, der sie anfangs weniger leiden konnte. Mädchen sind entweder super beliebt bei einem Jungen im Spiel, oder verhasst, weil sie alles geschenkt kriegen, weil sie halt Mädchen sind. Der Junge gehörte zur Fraktion „Ich hasse dich, weil du alles bekommst“. Zumindest war das so, bis zu diesem einen Moment. Er war nämlich nicht nur irgendein Junge. Er war DER Junge …